Was kostet eine Wassergeburt?

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihr Kind auf die Welt bringen können. Viele Frauen wünschen sich eine schonende Wassergeburt, da der Aufenthalt in der Geburtswanne die Dauer der Entbindung verkürzen kann. Zudem lassen sich die Wehen durch die entspannende Wirkung der Wärme leichter ertragen.

Was kostet eine Wassergeburt?

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In der Regel übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Geburt.

Kostencheck: In der Regel werden die Aufwendungen für eine Wassergeburt von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Allerdings können für die Beleghebamme, die Ihre Geburt begleitet, Kosten in nachfolgender Höhe anfallen:

Art der Leistung Kosten
Geburtsbegleitung Eigenanteil etwa 200 EUR
Mehrwöchige Rufbereitschaft 150 – 400 EUR

Was ist eine Wassergeburt?

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Die Geburt erfolgt in einer Wanne mit warmen Wasser.

Kostencheck: Bei einer Wassergeburt bekommen Sie Ihr Kind in einer, mit 32 bis 37 Grad warmem Wasser gefüllten, Gebärwanne. Der Zeitpunkt, wann Sie sich in das Geburtsbecken begeben bleibt Ihnen selbst überlassen: Sie können die gesamte Niederkunft in der Wanne verbleiben oder sich erst kurz vor der Entbindung hineinlegen.

Welche Vorteile hat die Wassergeburt?

Kostencheck: Wassergeburten gab es bereits bei den alten Ägyptern und viele in warmen Regionen lebende Naturvölker bekamen ihre Babys im Wasser. Schon sie machten sich die positiven Aspekte dieser Entbindungsform zunutze:

  • Weniger Schmerzen, da das warme Wasser schmerzlindernd wirkt.
  • Die Geburt kann sich um bis zu zwei Stunden verkürzen.
  • Die verminderte Schwerkraft verringert den Druck auf das Becken.
  • Niedrigeres Risiko für einen Dammriss und geringerer Blutverlust.
  • Weniger Stress für das Baby, da es direkt vom Fruchtwasser in das warme Badewasser gleitet.

Welche Nachteile hat eine Wassergeburt?

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Eine Wassergeburt hat auch gewisse Nachteile.

Kostencheck: Ja, es gibt auch einige Negativaspekte, die in Betracht gezogen werden sollten, planen Sie eine Wassergeburt:

  • Im Wasser ist keine klassische Schmerztherapie, beispielsweise eine PDA, möglich.
  • Das Infektionsrisiko ist etwas höher als bei einer „normalen“ Entbindung.
  • Wenn Sie in die Wanne steigen oder diese wieder verlassen kann es zu Kreislaufproblemen kommen.
  • Eine Zangengeburt oder eine Vakuumextraktion ist in der Geburtswanne nicht durchführbar.
  • Die Geburt muss stets von einer zweiten Person begleitet werden. Nur so ist sichergestellt, dass Sie bei einem auftretenden Notfall rasch aus dem Wasser geholt werden können.
  • Da Sie im Geburtsbecken liegen, können Ärzte im Ernstfall nicht so schnell eingreifen.