Überspannungsschutz: welche Kosten muss man rechnen?

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Der Einbau eines Überspannungsschutzes ist bei Neubauten mittlerweile bereits Pflicht. Auch im Altbau sollte man sich überlegen, einen Überspannungsschutz möglichst nachzurüsten: Überspannungen bei Gewittern können schnell auftreten und die Vielzahl unserer elektronischen Geräte im Haushalt ist einfach zu wertvoll, als dass man sie ohne entsprechenden Schutz lassen sollte. Welche Kosten beim Nachrüsten eines Überspannungsschutzes zu erwarten sind, wollten wir vom Kostencheck-Experten wissen.

Frage: Was kostet es, einen Überspannungsschutz nachzurüsten?

Kostencheck-Experte: Die Kosten richten sich immer nach der gegebenen Situation im eigenen Haus und der Art der vorhandenen Elektroinstallation.

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Die Nachrüstung im Inneren des Hauses kostet ca. 300 Euro.

Beim Einfamilienhaus in üblicher Größe und Bauweise kostet die Nachrüstung eines Überspannungsschutzes meist 300 EUR bis 500 EUR. Bei verbauter veralteter Technik oder notwendigen Anpassungsarbeiten der elektrischen Anlage können die Kosten im Einzelfall aber auch höher liegen.

Wer ein Blitzschutzsystem einbauen lässt und dabei einen „inneren Blitzschutz“ (der äußere Blitzschutz befindet sich auf dem Dach – hoffentlich) mit einbauen lässt, muss gegebenenfalls mit etwas höheren Kosten rechnen. Beim typischen Einfamilienhaus kostet der innere Blitzschutz meist zwischen rund 600 EUR und 1.600 EUR.

Kostenbeispiel aus der Praxis

Wir sind uns der Gefahr bewusst geworden und lassen einen Überspannungsschutz einbauen. Unser Haus ist erst wenige Jahre alt und hat eine relativ moderne elektrische Anlage.

Posten Preis
Blitzstromableiter (Materialkosten) 280 EUR
Montagekosten komplett 105 EUR
Gesamtkosten 385 EUR

Je nach vorhandener elektrischer Anlage und gegebenenfalls erforderlichen Anpassungsarbeiten können die Kosten im Einzelfall beim Nachrüsten auch deutlich höher liegen.

Frage: In welcher Höhe bewegen sich die Kosten für den Überspannungsschutz gewöhnlich?

Kostencheck-Experte: Beim Einfamilienhaus kann man im einfachsten Fall von Kosten zwischen rund 300 EUR bis 500 EUR für den Einbau ausgehen. Ein kompletter innerer Blitzschutz kostet typischerweise zwischen rund 600 EUR und 1.600 EUR, je nach örtlichen Gegebenheiten.

Bei größeren Häusern oder Gewerbegebäuden können die Kosten naturgemäß auch höher liegen.

Frage: Wovon hängen die Koten für das Nachrüsten eines Überspannungsschutzes ab?

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Die Kosten für das Nachrüsten eines Überspannungsschutzes sind von verschiedenen Faktoren abhängig.

Kostencheck-Experte: Maßgeblich ist hier:

  • um welche Art von Gebäude es sich handelt
  • die Größe des Gebäudes
  • die Art der elektrischen Anlage und die individuellen Gegebenheiten bei der vorhandenen Installation
  • der verbaute Überspannungsschutz
  • die Kosten für den Einbau
  • der Aufwand für gegebenenfalls notwendige Anpassungsarbeiten an der elektrischen Anlage

Frage: Braucht man wirklich unbedingt einen Überspannungsschutz?

Kostencheck-Experte: Nun – ein Großteil unseres Lebens ist sehr eng mit elektronischen Geräten verbunden. Ohne Router kommen wir nicht mehr ins Internet, der Multimedia-TV bleibt dann dunkel und auf dem PC und unseren Smartphones ist mindestens unser halbes Leben gespeichert. Diese Geräte würden durch eine Überspannung restlos zerstört – und sind dann nicht mehr funktionsfähig.

Von Smart Home Steuerungen, Stromspeichern und Photovoltaik und dem E-Bike wollen wir einmal gar nicht reden. Dort ist zumindest der finanzielle Schaden noch einmal deutlich höher.

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Mit einem Blitzeinschlag muss immer gerechnet werden.

Das Risiko ist übrigens präsent: über 2 Millionen Blitze schlagen in der Bundesrepublik jährlich ein. Das perfide daran: der Blitz muss nicht direkt das eigene Haus treffen, selbst bei einem Einschlag in bis zu 2 km Entfernung können noch die Geräte im eigenen Haus schwersten Schaden nehmen der zerstört werden.

Neben diesen kurzzeitigen Strömen kann es auch noch langfristige Überspannungen geben, die durch Netschwankungen, ungenügende Regelung des Versorgers oder andere Ursachen entstehen können. Sie sind ein zusätzlich bestehendes Risiko, mit einem verbauten Überspannungsschutz ist man auch dagegen gerüstet.

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